Geschichte des Vereins

 

Die Geschichte des Ramstedter Schützenvereins von 1970 e.V.



Der Ramstedter Schützenverein wurde im Jahr 1970 gegründet. Er zählt mit zu den größten Vereinen im Dorf und hat zur Zeit 102 Mitglieder.

Der Verein hat sich zur Aufgabe gemacht, die Tradition und das Schützenbrauchtum als wertvollen Bestandteil des Dorflebens zu pflegen, zu wahren und die Jugend in diesem Sport zu fördern.

Die Vorsitzenden seit der Vereinsgründung:

1970 - 1979  Helmut Frahm
1979 - 1999  Erich Jans
1999 - 2017  Holger Schefer
     seit 2017  Peter Deckmann

 

Um dem Verein ein würdiges und traditionelles Erscheinungsbild zu geben, wurde von Gertrud Jans und Karla Saß im Jahr 1980 eine Fahne erstellt. Die Fahnenweihe fand am 19.06.1980 statt und wurde von dem damaligen Amtsvorsteher Pohns durchgeführt.

In den Jahren von 1986 – 1995 und von 2001 - 2011 bestand eine Jugendabteilung. Zurzeit gibt es diese leider nicht mehr. Interessierte Jugendliche sind herzlich eingeladen, an einem unserer monatlichen Schießabende, die immer am zweiten Freitag im Monat im Dörpshuus stattfinden, vorbeizukommen.

Seit dem 28.08.2002 ist der Ramstedter Schützenverein im Vereinsregister eingetragen und trägt seitdem den Rechtsformzusatz "e.V.".

2004 folgte die Anerkennung als gemeinnütziger Verein.

Den Höhepunkt im Vereinsleben bildet das jährliche Schützenfest. Dieses findet immer am 2. Sonnabend im August statt. Nach einem gemeinsamen Frühstück der Herren wird mit einem Umzug unter Begleitung einer Musikkapelle das Dorf geweckt. Nach der Rückkehr zum Festplatz wird mit dem Schießen auf den Holzvogel begonnen. Am Vormittag sind nur die Herren aktiv, die mit einer Armbrust schießen. Es gilt nun möglichst viele Teile des Vogels abzuschießen, um am Ende die Königswürde zu erreichen. Der Holzvogel, der für jedes Schützenfest wieder neu angefertigt wird, befindet sich auf einem ca. 14 m hohen Mast. Bis zum Jahr 2000 wurden die Vögel von Johannes Clausen gebaut, bis zum Jahr 2014 von Peter Deckmann. Seit 2016 übernimmt Gero Dau-Schmidt diese Aufgabe, nachdem er im Jahr 2015 gemeinsam mit Peter Deckmann die Vögel baute. Die Damen schießen ab mittags ebenfalls mit einer Armbrust auf Holzvögel. Am Ende werden die Schützenkönigin und der Schützenkönig bekannt gegeben und proklamiert.
Im Anschluss findet wieder unter Begleitung der Musikkapelle ein Umzug durch das Dorf statt, bei dem dann das Königspaar nach Hause gebracht wird. Mit einem kleinen Umtrunk und Blasmusik beim König wird der Wettkampf abgeschlossen und der Umzug endet, wie er auch begonnen hat, auf dem Festplatz. Am Abend finden die Preisverteilung und der Festball statt.

Neben den bereits erwähnten vereinsinternen Veranstaltungen gab es von 1980 bis 2015 jährlich ein Vergleichsschießen mit dem Schwabstedter Schützenverein. Derzeit findet es leider nicht mehr statt.

Eine ähnliche Veranstaltung bildet das Amtspokalschießen. Abordnungen von Schützenvereinen des Amtes Treene wetteifern dabei um den Pokal des Amtes Treene.